Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. Juli 2015)

Beim Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii ist es wichtig, dass die Therapie so früh wie möglich beginnt. Bei einem späten Behandlungsbeginn (nach dem fünften Tag der Erkrankung) sind die Heilungschancen deutlich schlechter.

Das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii ist eine ernst zu nehmende Erkrankung: Ohne angemessene Therapie kann die Infektionskrankheit im Extremfall in der ersten acht Tagen nach ihrem Ausbruch tödlich verlaufen – selbst bei zuvor gesunden Menschen.

Der Arzt verschreibt bei Verdacht auf ein Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline – in der Regel den Wirkstoff Doxycyclin. Die Antibiotika wirken gegen den Erreger: das Bakterium Rickettsia rickettsii. Ist eine Therapie mit Doxycylin nicht möglich, kann der Arzt stattdessen Chloramphenicol verschreiben.

Neben der ursächlichen Behandlung sind beim Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii weitere Maßnahmen sinnvoll, um die Symptome zu lindern: zum Beispiel fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente.

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