Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. Juli 2015)

Beim Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii (bzw. Rocky-Mountain-Fleckfieber) treten erste Symptome meist kurz nach dem ursächlichen Zeckenstich auf: Durch den Stich gelangen die für das Zeckenbissfieber verantwortlichen Bakterien (sog. Rickettsien) in den Körper des Menschen. Nach dieser Infektion vergehen zwei bis 14 Tage, bis die Erkrankung (sog. Rickettsiose) ausbricht. Anfangs lösen die Rickettsien wenig kennzeichnende Symptome aus – zum Beispiel:

Etwa zwei bis fünf Tage, nachdem das Fieber aufgetreten ist, ruft das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii typischerweise Symptome auf der Haut hervor: Die meisten Betroffenen bekommen einen massiven Hautausschlag (Exanthem), der in der Regel an den Hand- und Fußflächen beginnt und sich von dort über den gesamten Körper ausbreitet – daher auch die Bezeichnung Rocky-Mountain-Fleckfieber (engl.: Rocky Mountain spotted fever). Der Hautausschlag ist durch kleine, rote Flecken mit erhabenen Papeln gekennzeichnet, die teilweise mit kleinen Einblutungen (sog. Petechien) einhergehen. In der Regel bereitet der Ausschlag keine Beschwerden.

© CDC

Wenige Tage nach seinem Ausbruch verursacht das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii meist einen massiven Hautausschlag (Exanthem): Es entstehen kleine, rote Flecken mit erhabenen Papeln, teils auch kleine Einblutungen (sog. Petechien). Daher kommt auch die Bezeichnung Fleckfieber. (Bildquelle: CDC)

Darüber hinaus kann das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii folgende Symptome verursachen:

Allerdings ist nicht vorhersehbar, wie sich das Zeckenbissfieber durch Rickettsia rickettsii entwickelt: Welche Symptome in welcher Kombination auftreten, kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Ein erhöhtes Risiko für einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf haben:

  • Infizierte, deren Behandlung verzögert beginnt
  • Kinder unter 10 Jahren
  • Menschen mit geschwächtem Immunsystem

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