Zahnarztangst (Dentalphobie): Verlauf & Vorbeugen

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (15. März 2017)

Krankhafte Zahnarztangst (Dentalphobie) lässt sich im Allgemeinen gut behandeln. Wichtig ist, sich bei einer solchen Angststörung rechtzeitig Hilfe zu suchen, um einen chronischen Verlauf zu vermeiden.

Je früher die Angst vorm Zahnarzt bearbeitet wird, desto besser kann man die Dentalphobie in den Griff bekommen!

Eine Dentalphobie kann über Jahre hinweg bestehen, dabei aber in ihrer Intensität schwanken. Manchmal fällt es dem Patienten phasenweise etwas leichter, den Zahnarzt aufzusuchen, dann wieder hat er so starke Angst, dass er den Besuch konsequent meidet. Andere Menschen wiederum gehen jahrzehntelang nicht zum Zahnarzt.

Wie jede Angststörung kann auch die Zahnarztangst sehr belastend sein. Im weiteren Verlauf können zum Beispiel Depressionen die Folge sein – aber auch Schäden an den Zähnen. Im Extremfall führt die Angst vorm Zahnarzt dazu, dass Zähne verloren gehen. Daher gilt: Überwinden Sie sich und machen Sie den ersten Schritt raus aus der Angst!

Vorbeugen

Vorbeugen kann man einer Zahnarztangst (Dentalphobie) nur bedingt. Wer sein Kind zum Beispiel frühzeitig spielerisch an das Thema Zahnarzt heranführt, trägt dazu bei, dass der Arztbesuch für den kleinen Patienten gar nicht erst zu einer angstbesetzten Situation wird. Sicher verhindern lässt sich eine Dentalphobie so zwar nicht – aber positive Erfahrungen mit dem Zahnarzt reduzieren das Risiko ein wenig.

Wichtig ist, dass Sie erste Anzeichen für eine mögliche Dentalphobie erkennen und entsprechend handeln, egal, ob es sich dabei um Ihr Kind oder um Sie selbst handelt. Wenn Sie feststellen, dass Sie anstehende Termine aus Angst immer wieder absagen oder gar nicht erst einen Termin vereinbaren, kann dies ein Hinweis auf eine (beginnende) Dentalphobie sein. 

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie unter krankhafter Zahnarztangst leiden, sollten Sie sich mit ihr auseinandersetzen: Suchen Sie sich dazu Unterstützung und Hilfe bei einem Arzt und / oder Therapeuten. So können Sie gemeinsam versuchen, die Angst zu reduzieren, damit Sie in Zukunft der Angst vorm Zahnarzt – und damit nötigen Zahnbehandlungen – nicht länger aus dem Weg gehen müssen.


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