Zahnarztangst (Dentalphobie): Diagnose

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (15. März 2017)

Meist sind sich die Betroffenen ihrer Zahnarztangst (Dentalphobie) bewusst. Bis ein Arzt die Diagnose stellt, kann jedoch viel Zeit vergehen. Der Grund: Viele Phobiker scheuen sich, den Arzt aufzusuchen – denn sie zeigen oft ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten. Sie haben so starke Angst, mit dem Zahnarztbesuch konfrontiert zu werden, dass sie einer psychotherapeutischen Behandlung aus dem Weg gehen.

Weil die Betroffenen nötige Behandlungen oftmals aufschieben, leiden sie zum Zeitpunkt der Diagnose häufig bereits unter chronischen Zahnproblemen und Zahnschmerzen.

Viele Zahnärzte sind im Umgang mit Angstpatienten geschult. In einem ersten Gespräch kann der Arzt vorsichtig herausfinden, wie stark die Angst ist. Gegebenenfalls kann auch ein Besuch beim Psychologen oder Psychiater hilfreich sein, um den Ursache der Angst auf den Grund zu gehen. Der Psychologe / Psychiater kann mithilfe bestimmter Angst-Fragebögen ermitteln, wie intensiv die Angst ist. 


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