Zähneknirschen (Bruxismus): Diagnose

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (08. Juni 2015)

Der Zahnarzt stellt bei Zähneknirschen (Bruxismus) die Diagnose anhand der sichtbaren typischen Folgen am Gebiss, zum Beispiel

  • Schleifspuren an den Zähnen,
  • abgewetzte Zahnkronen oder
  • eine vergrößerte Kaumuskulatur.

Liegen solche sichtbaren Veränderungen vor, ist der Bruxismus in der Regel bereits fortgeschritten.

Hilfreich ist es, wenn eine weitere Person den Betroffenen auf dessen Zähneknirschen aufmerksam machen kann. So ist meist ein frühzeitiges Einschreiten des Zahnarztes möglich, solange noch keine Zahnschäden vorliegen.

Auch andere Beschwerden, die auf den ersten Blick nichts mit den Zähnen zu tun haben, können auf Zähneknirschen hinweisen. Solche Symptome sind zum Beispiel:

Wenn solche Beschwerden auftreten, ist es ratsam, den Zahnarzt einmal auf mögliches Zähneknirschen anzusprechen.


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