Startseite > Krankheiten > Wirbelkörperfraktur > Therapie
Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Wirbelkörperfraktur (Wirbelkörperbruch) kann mit einer konservativen (nicht-operativen) oder operativen Therapie behandelt werden. Welche Behandlungsweise am besten geeignet ist, hängt zum Beispiel davon ab, wie stabil der gebrochene Wirbel noch ist und ob weitere Verletzungen vorhanden sind. Ziel der Therapie ist:
Bei einem krankheitsbedingten Wirbelbruch (z.B durch Osteoporose oder Krebs) bezieht der Arzt auch die Grunderkrankung in die Therapie mit ein.
Als Sofortmaßnahmen am Unfallort legt der Sanitäter dem Verletzten bei Verdacht auf eine Halswirbelsäulenverletzung eine harte Halswirbelstütze an. Anschließend lagert er den Verletzten sehr vorsichtig auf eine spezielle Trage (Schaufeltrage) oder eine Vakuummatratze. Dabei achtet er sorgfältig darauf, dass die Wirbelsäule nicht gebeugt oder verdreht wird. Bei Rückenmarksverletzten verabreicht der Arzt manchmal zusätzlich hoch dosiertes Kortison (Methylprednisolon). Diese Kortison-Behandlung wird im Krankenhaus in der Regel fortgeführt.
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