Wirbelkörperfraktur (Wirbelkörperbruch): Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Januar 2015)

Meist äußern sich bei einer Wirbelkörperfraktur (Wirbelkörperbruch) Symptome als plötzlich einsetzende Rückenschmerzen. Betroffene haben häufig in Ruhe mehr oder weniger starke Schmerzen, die bei Bewegungen meist stark zunehmen.

Bei einem Bruch im Bereich der Halswirbelsäule können Betroffene den Kopf nicht frei bewegen und halten ihn teilweise in einer Zwangshaltung. Außerdem können Fehlstellungen, Blutergüsse und Abschürfungen Hinweise auf einen Wirbelbruch sein. Auch können die sogenannten Dornfortsätzen (die man als Höcker über der Wirbelsäule tasten kann) an der betroffenen Stelle weiter auseinander oder enger zusammenstehen als normal.

Sind das Rückenmark und/oder weitere Nervenbahnen verletzt, kommen bei einer Wirbelkörperfraktur weitere Symptome hinzu, etwa:

Eine Sonderrolle nehmen die Wirbelkörperfrakturen ein, bei denen die Knochenstruktur durch eine vorliegende Grunderkrankung bereits geschädigt ist. Besonders bei Krebserkrankungen, die das Skelett – zum Beispiel durch Tochtergeschwulste (Metastasen) – schädigen, und bei der Osteoporose kann es zu Knochen- und damit auch zu Wirbelkörperbrüchen kommen. Diese Brüche entstehen typischerweise durch sogenannte Bagatellverletzungen (z.B. Drehen, Sturz aufs Gesäß vom Stuhl, o. Ä.). Manchmal kann der Betroffene sich an gar kein auslösendes Ereignis erinnern. Hier steht der neu aufgetretene Rückenschmerz im Vordergrund. Betroffene mit Osteoporose oder anderen Erkrankungen, welche die Knochen schädigen, sollten bei neu auftretende Rückenschmerzen deshalb zum Arzt gehen. Er klärt die Ursachen und stellt fest, ob möglicherweise eine Wirbelkörperfraktur die Symptome hervorruft.


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