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Wirbelkörperfraktur (Wirbelkörperbruch)

Wirbelkörperfraktur: Diagnose

Stand: 28. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Verdacht auf eine Wirbelkörperfraktur (Wirbelkörperbruch) steht, wenn möglich, die Befragung des Betroffenen (Anamnese) am Anfang der Diagnose. Krankheits- beziehungsweise Unfallschilderung, Verletzungsmuster und Symptome geben dem Arzt wichtige erste Hinweise, wenn es bei einer Wirbelkörperfraktur um die Diagnose geht. Tritt bei der Untersuchung ein Druck-, Klopf- und Kompressionsschmerz an einer Stelle der Wirbelsäule auf, kann dies auf eine Wirbelkörperfraktur oder einen anderen Wirbelbruch hindeuten. Nach der körperlichen Untersuchung einschließlich einer Untersuchung der Nervenfunktionen (Bewegung, Gefühl, Organfunktionen) schließt sich eine Röntgenuntersuchung des verletzten Bereichs an, um bei einer Wirbelkörperfraktur die Diagnose zu sichern.

Auch aus sogenannten Funktionsaufnahmen (meist an der Halswirbelsäule) lässt sich oft ableiten, ob es sich um eine Wirbelkörperfraktur handelt. Dabei röntgt der Arzt den verletzten Wirbelsäulenabschnitt in verschiedenen Positionen, um mögliche Instabilitäten zu erkennen. Bei bewusstlosen Patienten röntgt der Arzt die gesamte Wirbelsäule, um alle Wirbelkörper beurteilen zu können. Zeigt die Röntgenuntersuchung einen Bruch oder einen verdächtigen Befund, so schließt sich meist eine Computertomographie (CT) an. Diese gibt Auskunft darüber, ob der Rückenmarkskanal durch den gebrochenen Wirbelkörper oder andere Strukturen eingeengt wird. Mithilfe einer Magnetresonanztomographie (MRT) kann der Arzt das Rückenmark, die Bandscheiben und Bänder beurteilen und dadurch weitere Hinweise auf die Ursache der Beschwerden und eine mögliche Wirbelkörperfraktur als Diagnose erhalten. Unter Umständen sind noch weitere Untersuchungen nötig.

Weiterlesen: Wirbelkörperfraktur: Therapie

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