Wirbelkörperfraktur (Wirbelkörperbruch): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Januar 2015)

Ein Wirbelbruch (Wirbelfraktur) kann an unterschiedlichen Stellen der Wirbelsäule auftreten und verschiedene Teile des Wirbels betreffen. Bei einer reinen Wirbelkörperfraktur (Wirbelkörperbruch) ist der Wirbelkörper beschädigt, die Wirbelbögen sind jedoch intakt. Oft sind bei einer Wirbelkörperfraktur auch Weichteilstrukturen wie die Bandscheiben oder Bänder beeinträchtigt.

Die meisten Wirbelbrüche entstehen bei Wirbeln am Übergang zwischen Brust- und Lendenwirbelsäule. An dieser Stelle ist die Wirbelsäule besonders empfindlich, da der Brustkorb sie hier nicht mehr stabilisiert. Bei der Halswirbelsäule sind meist die unteren Halswirbel betroffen – eine Wirbelkörperfraktur an den beiden oberen Halswirbeln (Atlas und Axis) ist dagegen selten.

Schäden an den Nerven kommen bei rund zehn Prozent aller Wirbelsäulenverletzungen wie Wirbelkörperfrakturen vor. Dann kann eine Querschnittslähmung auftreten.


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