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Windpocken (Varizellen)

Vorbeugung mit Antikörpern

Stand: 1. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Vorbeugung mit Antikörpern (sog. passive Impfung, passive Immunisierung oder Immunprophylaxe) gegen Windpocken beziehungsweise gegen das Varicella-Zoster-Virus sollte innerhalb von 96 Stunden nach Kontakt zu einem Erkrankten erfolgen. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von "postexpositioneller" Gabe. Sie kann den Ausbruch einer Erkrankung verhindern oder deutlich abschwächen.

Die Empfehlung gilt für Personen mit erhöhtem Risiko für Varizellen-Komplikationen, dazu zählen:

  • nicht geimpfte Schwangere ohne bekannte Windpocken-Erkrankung in der Vergangenheit bzw. bei der keine Antikörper gefunden werden (sog. seronegative Frauen)
  • Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem mit unbekanntem oder fehlendem Schutz (Immunität) gegen Windpocken
  • Neugeborene, deren Mutter 5 Tage vor bis 2 Tage nach der Entbindung an Varizellen erkrankte.

Weiterlesen: Windpocken (Varizellen): Weitere Informationen

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