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Windpocken (Varizellen)Windpocken (Varizellen): VorbeugenStand: 1. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Mit einer Windpocken-Impfung (auch Varizellen-Impfung genannt) können Sie Windpocken vorbeugen. Abgesehen von der Impfung ist es schwer, sich sicher zu schützen, da die Viren hoch ansteckend sind und ein mit Varizellen Infizierter bereits ein bis zwei Tage, bevor bei ihm ein Hautausschlag oder andere Symptome auftreten, eine Infektionsgefahr darstellen kann. Prinzipiell hilft es, wenn Sie den Kontakt mit Infizierten meiden. Zudem sollten Erkrankte möglichst zu Hause bleiben und nur Menschen treffen, die bereits an Windpocken erkrankt waren und daher immun sind, sich also nicht mehr anstecken können. Windpocken-Impfung (aktive Immunisierung)Grundsätzlich soll die Windpocken-Impfung helfen,
Erkrankte sollten vermeiden, die Bläschen aufzukratzen, da es sonst zu zusätzlichen, bakteriellen Infektionen (Sekundärinfektionen) kommen kann. Bis die Bläschen verkrustet sind, sollten Betroffene nicht Baden, da sich die Pusteln sonst leicht entzünden können. Seit dem Jahr 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin die Windpocken-Impfung generell für alle Kinder – sie gehört zu den Standardimpfungen im sogenannten Impfkalender der STIKO. Seit Sommer 2009 setzt sich die Windpocken-Impfung aus zwei Einzelimpfungen zusammen (vorher nur eine):
Auch eine spätere Impfung ist jederzeit möglich und wird vor allem für ungeimpfte 12- bis 17-Jährige ohne vorherige Varizellen-Erkrankung empfohlen. Auch sie erhalten zwei Impfungen gegen Windpocken. Kinder und Jugendliche, die bisher nur eine Impfung erhalten haben, sollen eine zweite Impfung nachholen. Darüber hinaus gilt die Empfehlung für weitere Personengruppen:
Empfänglich bedeutet, dass entweder keine Windpocken-Impfung, keine bekannte Erkrankung an Windpocken in der Vorgeschichte oder im Falle eines Bluttests keine Antikörper gegen das Varizellen-Virus gefunden wurden. Dieser Begriff schließt also alle seronegativen Personen mit ein. Darüber hinaus kommt die Windpocken-Impfung für seronegative Angehörige folgender Berufsgruppen infrage:
Alle Personen erhalten zwei Impfungen, die in einem gewissen Abstand (mind. vier bis sechs Wochen) erfolgen. Darüber hinaus empfehlen Ärzte die Impfung gegen Windpocken für besonders gefährdete empfängliche Personen, zum Beispiel Kinder mit Tumorerkrankungen sowie deren Kontaktpersonen. Weiterlesen: Windpocken (Varizellen): Vorbeugen – Vorbeugung mit Antikörpern Das könnte Sie auch interessieren
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