|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Krankheiten > Windpocken (Varizellen) > Therapie
Windpocken (Varizellen)ForumKinderkrankheitenDiskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Kinderkrankheiten Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Windpocken (Varizellen)Windpocken (Varizellen): TherapieStand: 1. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Windpocken-Therapie ist in der Regel unproblematisch und beschränkt sich auf Maßnahmen, die die vorhandenen Beschwerden lindern. Erkrankt ein sonst gesundes Kind an Windpocken (Varizellen), verlaufen sie meist mild. Bei unkomplizierten Windpocken erfolgt die Therapie also rein symptomatisch, die Virusinfektion an sich wird nicht bekämpft. Ziel der Behandlung ist es, den Juckreiz zu verringern und Infektionen mit Bakterien zu vermeiden, die entstehen können, wenn das Kind die Varizellen-Bläschen aufkratzt oder aufschürft. Als juckreizstillende Medikamente kommen sogenannte Antihistaminika zum Einsatz. Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem (Immunsystem) oder anderen Risikofaktoren für einen schweren Verlauf der Erkrankung sollten in Rücksprache mit dem Arzt frühzeitig ein virenhemmendes Medikament mit dem Wirkstoff Aciclovir einnehmen. Dies tötet die vorhandenen Varizellen-Viren zwar nicht ab, verhindert aber deren Vermehrung. Die Windpocken-Pusteln sollten ausgetrocknet werden, wobei sich eine seit Langem bewährte Zinkschüttelmixtur sehr gut eignet. Verschiedene Maßnahmen mildern bei Windpocken die Beschwerden und beugen zum Teil möglichen Komplikationen an der Haut vor:
Der Erkrankte sollte die Bläschen nicht aufkratzen, da es sonst zu zusätzlichen, bakteriellen Infektionen (Sekundärinfektionen) kommen kann. An Windpocken erkrankten Kindern sollten die Eltern daher die Fingernägel kurz schneiden. Varizellen-Bläschen, die noch nicht verkrustet sind, können sich leicht entzünden. Daher empfiehlt es sich bis zur Verkrustung der Bläschen nicht zu baden. Achtung! Bei Kleinkindern darf das Fieber nicht mit Medikamenten gesenkt werden, die den Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten. Die Einnahme von ASS während einer Viruserkrankung kann zu einem schweren Krankheitsbild führen, dem sogenannten Reye-Syndrom (mit Erbrechen, Verwirrtheit, Krampfanfällen bis zum Koma). Falls nötig, sollte man Fieber- und Kopfschmerzmittel ohne ASS verwenden. Geeignet sind etwa Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol. Weiterlesen: Windpocken (Varizellen): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
Mein KindErfahren Sie im Ratgeber Mein Kind mehr über alle wichtigen Themen rund um Ihr Kind. mehr ... Weitere Themen:Am häufigsten gelesen
Leben mit KrebsIm Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |