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Windpocken (Varizellen)Windpocken (Varizellen)ForumKinderkrankheitenDiskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Kinderkrankheiten Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren Windpocken (Varizellen): Definition(Stand: 15. Dezember 2009) Windpocken (Varizellen) werden vom Varicella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst und sind hoch ansteckend. Typischerweise tritt in Schüben ein erst fleck-, dann bläschenförmiger Ausschlag auf, der sich über den ganzen Körper verteilen kann – auch auf die behaarte Kopfhaut und Schleimhäute (z.B. des Mundes). Das Aussehen der verschiedenen, nebeneinander bestehenden Hautveränderungen (Flecken, Erhebungen, Bläschen, Schorf) bezeichnen Mediziner auch als Sternenhimmel. Windpocken verlaufen bei normaler Abwehrlage gutartig und klingen ohne Nachwirkungen ab. Über 95 Prozent aller Erwachsenen haben Antikörper gegen das Varicella-Zoster-Virus im Blut – dies zeigt, dass beinahe jeder im Laufe des Lebens mit dem Erreger in Kontakt gekommen und erkrankt ist. Nach einer Impfung befinden sich ebenfalls Antikörper im Blut. Einmal durchgemachte Windpocken führen in der Regel zu einer lebenslangen Immunität, das heißt, dass man in aller Regel im Leben nur ein Mal an Windpocken erkrankt. Es gibt jedoch auch Beispiele, dass Menschen zweimal an Windpocken erkrankten, etwa wenn die Ersterkrankung sehr früh oder relativ schwach aufgetreten war. Unabhängig davon kann bei jedem, der die Windpocken hatte, im Laufe des Lebens als Zweiterkrankung eine Gürtelrose auftreten. HäufigkeitIm Jahr 1999 erkrankten in Deutschland etwa 750.000 Menschen an Windpocken. Seit Einführung der Impfung ist diese Zahl rückläufig. Der Großteil der Kinder macht die Erkrankung bis zum 15. Lebensjahr durch, wobei die meisten Fälle in der Gruppe der 2- bis 6-Jährigen auftreten. Weiterlesen: Windpocken (Varizellen): Ursachen Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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