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Wilms-Tumor (Nephroblastom)

Wilms-Tumor (Nephroblastom): Verlauf

Stand: 25. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Komplikationen

Ein Wilms-Tumor (Nephroblastom) kann im Verlauf große Ausmaße annehmen. Der Tumor, der vorwiegend im Kindesalter auftritt, kann dabei innerhalb der Nierenvenen bis in die untere Hohlvene hineinwachsen. Mediziner sprechen dann von einem Tumorzapfen in diesem Blutgefäß.

Wilms-Tumoren können darüber hinaus "streuen". Das heißt, das Nephroblastom bildet Tochtergeschwulste (Metastasen) in den Lymphknoten entlang der großen Bauchgefäße, also der Hauptschlagader (Aorta) und der unteren Hohlvene. Metastasen können aber auch in der Lunge vorkommen.

Prognose

Der Wilms-Tumors hat eine gute Prognose. Wird das Nephroblastom, das in der Regel Kinder und Jugendliche befällt, in einem frühen Stadium erkannt und behandelt, können langfristig über 90 Prozent der Erkrankten überleben. Eine regelmäßige Kontrolle ist aber sehr wichtig, um Tochtergeschwulste (Metastasen) und das Wiederkehren des Krebses (sog. Rezidiv) frühzeitig festzustellen. Dazu sind sogenannte bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) während der ersten zwei Jahre nach Abschluss der Therapie notwendig.

Weiterlesen: Wilms-Tumor (Nephroblastom): Vorbeugen

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