Wilms-Tumor (Nephroblastom): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Februar 2016)

Auch beim Wilms-Tumor (Nephroblastom) steht am Anfang der Diagnose in der Regel die körperliche Untersuchung. Manchmal ertastet der Arzt bei einem Kind zufällig (z.B. im Rahmen einer Routine-Untersuchung) eine schmerzlose Schwellung im Bauchbereich – zum Teil suchen aber auch Eltern den Kinderarzt auf, weil sie bei ihrem Kind dieses Symptom festgestellt haben. Ist der Tastbefund verdächtig auf einen Wilms-Tumor, leitet der Arzt weitere Untersuchungen ein, um die Diagnose sichern zu können. Hier spielen die sogenannten bildgebenden Verfahren eine wichtige Rolle:

Diese Untersuchungsmethoden ermöglichen es dem Arzt, die Größe des Tumors und genaue Lage abzuschätzen.

Außerdem kann der Arzt mithilfe dieser Verfahren erkennen, ob der Wilms-Tumor schon Tochtergeschwulste (Metastasen) beispielsweise in den Lymphknoten oder in der Lunge gebildet hat. Anhand der Bildaufnahmen kann er auch sehen, ob das Nephroblastom fortgeschritten ist und bereits zapfenartig in die untere Hohlvene eingewachsen ist. Die untere Hohlvene ist ein großes Blutgefäß, in dem das venöse Blut aus der unteren Körperhälfte in Richtung Herz strömt.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst