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Wilms-Tumor (Nephroblastom)

Wilms-Tumor (Nephroblastom): Definition

Stand: 25. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der Wilms-Tumor (Nephroblastom) ist ein bösartiger Tumor der Niere. Der Name stammt von seinem Entdecker, dem deutschen Chirurgen Max Wilms (1867-1918). Diese Krebserkrankung befällt vorwiegend Kinder. Aber auch im Kindesalter ist der Wilms-Tumor – verglichen mit anderen Krebserkrankungen wie Leukämie oder Hirntumoren – selten. Der Wilms-Tumor ist allerdings die häufigste Form von Nierenkrebs bei Kindern.

Der Wilms-Tumor wächst sehr schnell und bildet frühzeitig Tochtergeschwulste (sog. Metastasen). Dennoch ist die Prognose des Wilms-Tumors (Nephroblastom) bei frühzeitiger Therapie gut.

Häufigkeit

Der Wilms-Tumor tritt äußerst selten im Erwachsenenalter auf. Die meisten der betroffenen Patienten sind jünger als fünf Jahre. Mädchen erkranken dabei etwas häufiger als Jungen.

Der Wilms-Tumor tritt gehäuft gemeinsam mit angeborenen Fehlbildungen (z.B. der Harnröhre oder des Auges) auf. Selten kann dieser Tumor auch beide Nieren gleichzeitig befallen.

Weiterlesen: Wilms-Tumor (Nephroblastom): Ursachen

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