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Weichteiltumor

Weichteiltumor: Definition

Stand: 27. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der Begriff Weichteiltumor beschreibt eine vom Weichteilgewebe ausgehende Geschwulst. Zum Weichteilgewebe gehören beispielsweise Bindegewebe, Fettgewebe, Muskelgewebe oder Nervengewebe. Es gibt gutartige und bösartige Weichteiltumoren – sogenannte Weichteilsarkome. Ein bösartiger Weichteiltumor kommt jedoch sehr selten vor.

Weichteiltumoren lassen sich nach der Art ihres Entstehungsort einteilen:

Muttergewebe Weichteiltumoren
gutartig bösartig (Sarkome)
Fettgewebe Lipom Liposarkom
Gefäßwände Angiom Angiosarkom
Muskelgewebe Leiomyom bzw. Rhabdomyom Leiomyosarkom bzw. Rhabdomyosarkom
Bindegewebe Fibrom Fibrosarkom
Histiozyt (= bestimmte Bindegewebszelle) malignes fibröses Histiozytom (MFH)
Bindegewebe der Nerven Neurofibrom Neurofibrosarkom

Weiterlesen: Weichteiltumor: Definition – Ausbreitung

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