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Wechseljahre (Klimakterium)

Veröffentlicht von: Carolin Grob (30. August 2013)

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Phase im Leben, die jede Frau ab einem gewissen Alter durchläuft. Trotzdem können die Wechseljahre Symptome auslösen, die teils eine Behandlung nötig machen.

Während der Wechseljahre tritt die Frau von der Phase der Geschlechtsreife ins sogenannte Senium (Alter) über. Bei den meisten Frauen erstreckt sich das Klimakterium über den Zeitraum zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr. Im Laufe der Wechseljahre stellen sich die Hormone der Frau um: Der Körper bildet während der Wechseljahre stetig immer weniger Östrogene (weibliche Geschlechtshormone). Dadurch treten Monatsblutungen immer seltener auf, bis es schließlich zur letzten Regelblutung kommt – der sogenannten Menopause.

Der Östrogenmangel kann sich durch Wechseljahrsbeschwerden bemerkbar machen: Typische Symptome für die Wechseljahre der Frau sind beispielsweise Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schwindel. Die meisten Frauen benötigen aber keine Behandlung: Etwa ein Drittel aller Frauen bleibt während der Wechseljahre ohne Beschwerden, während ein weiteres Drittel der über 50-jährigen Frauen leichte Probleme entwickelt. Nur beim letzten Drittel verläuft das Klimakterium mit sehr starken Beschwerden, sodass eine Behandlung sinnvoll ist.

Um die starken Wechseljahresbeschwerden zu lindern, kommen in erster Linie Hormonpräparate mit Östrogenen und/oder Gestagenen zum Einsatz: Diese sogenannte Hormontherapie ist bisher das wirksamste Mittel gegen die im Klimakterium auftretenden Beschwerden. In manchen Fällen kommt eine solche Therapie während der Wechseljahre jedoch nicht infrage, unter anderem bei:

Durch die Hormonbehandlung kann es zu Nebenwirkungen kommen – deswegen sollte die Frau gemeinsam mit dem Arzt beraten, welches Vorgehen für sie am geeignetsten ist. Während einer Hormontherapie empfehlen sich regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt.

Auf Dauer führt der für die Wechseljahre typische Östrogenmangel bei der Frau zu Veränderungen im Körper: Vor allem die Gebärmutter, die Scheide, die Vulva und die Brustdrüsen bilden sich im Klimakterium mehr oder weniger ausgeprägt zurück beziehungsweise beginnen zu schrumpfen. Außerdem verändern sich Haut und Schleimhäute: Die Haut wird zunehmend dünner und weniger elastisch. Dies kann Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) verursachen.

Bei etwa jeder vierten Frau entwickelt sich ohne Behandlung im weiteren Verlauf der Wechseljahre eine Osteoporose (Knochenschwund). Mithilfe der Hormontherapie kann man diesen Folgen der Wechseljahre jedoch zumindest teilweise entgegenwirken.






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