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Wechseljahre (Klimakterium)Wechseljahre (Klimakterium)ForumGynäkologie
Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren Wechseljahre (Klimakterium): Ursachen(Stand: 27. Februar 2009) Die Ursachen der Wechseljahre (Klimakterium) sind altersbedingte hormonelle Umstellungen des weiblichen Körpers: Etwa zum Ende des fünften Lebensjahrzehnts beginnt die Funktion der Eierstöcke nachzulassen. Beide Eierstöcke enthalten bei der Geburt mehrere Millionen Eibläschen (Follikel). Diese Zahl verringert sich während der Pubertät auf etwa 250.000 und nimmt danach ständig mit jedem Eisprung ab Obwohl bei jedem monatlichen Eisprung nur eine Eizelle tatsächlich die Eierstöcke verlässt, reifen jeden Monat viele Tausend Follikel mit, die nach dem erfolgten Eisprung dann verloren gehen. Mit durchschnittlich 50 Jahren sind schließlich keine Eibläschen mehr vorhanden, die zum eisprungfähigen Follikel heranwachsen können. Die Follikel bilden die Östrogene, weibliche Geschlechtshormone. Je weniger Follikel nach und nach vorhanden sind, desto weniger Östrogen wird auch hergestellt. Als Folge kommt es zur letzten von den Eierstöcken gesteuerten Menstruationsblutung, der Menopause. Mit der Menopause verändert sich auch die Hormonproduktion im Gehirn: Da die Eierstöcke immer weniger Östrogene bilden, schüttet das Hirn vermehrt Hormone aus der Gruppe der so genannten Gonadotropine aus – Geschlechtshormone, welche die Eierstöcke zur Hormonproduktion stimulieren sollen – und zwar insbesondere das follikelstimulierende Hormon (FSH). Während die Konzentration eines speziellen Östrogens, des Estradiols, im Verlauf der Wechseljahre auf etwa ein Sechstel zurückgeht, steigt die Konzentration von FSH durchschnittlich um mehr als das Sechsfache an. Durch dieses verschobene Gleichgewicht kann es zu verschiedenen Beschwerden, wie Müdigkeit, Hitzewallungen oder Herzrasen kommen. Weiterlesen: Wechseljahre (Klimakterium): Ursachen – Weibliche Geschlechtshormone Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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