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Wechseljahre (Klimakterium): Symptome

Veröffentlicht von: Astrid Clasen (26. Mai 2015)

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind durch Symptome gekennzeichnet, die vor allem auf einen Mangel an Östrogenen (weibliche Geschlechtshormone) zurückzuführen sind. Frauen reagieren individuell sehr unterschiedlich auf diese Veränderung:

  • Bei etwa einem Drittel der Frauen verlaufen die Wechseljahre ohne Beschwerden.
  • Bei einem weiteren Drittel sind die Symptome der Wechseljahre so leicht, dass die Frauen keine Behandlung für nötig halten.
  • Beim letzten Drittel sind die typischen Wechseljahresbeschwerden stark ausgeprägt, eine Behandlung ist oft nötig.

Etwa zwei bis sieben Jahre vor der letzten Regelblutung (sog. Menopause) kündigt sich die erste Phase der Wechseljahre an. Typische Symptome für diese sogenannte Prämenopause sind Zyklusstörungen: Meist sind vor Beginn der Wechseljahre die Blutungen bei gleichzeitig verkürzten Zyklen stärker. Verbreitet kommt es beim bevorstehenden Eintritt ins Klimakterium zu einer Dauerblutung, die mehrere Wochen andauern kann: Mediziner bezeichnen dies als klimakterische Dauerblutung. Mit dem Übergang in die Prämenopause sind die Regelblutungen zunehmend seltener und kürzer; der Eisprung bleibt häufig ganz aus.

Wechseljahre im Video: Achterbahn der Hormone

Die während der Wechseljahre auftretenden Symptome fasst man auch unter dem Begriff klimakterisches Syndrom zusammen. Typisch für das Klimakterium sind vor allem folgende Beschwerden, die teilweise durch eine Verengung oder Erweiterung der Blutgefäße entstehen:

Im Vordergrund stehen zu Beginn der Wechseljahre meist psychische Symptome und sogenannte vegetative Beschwerden (wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzrasen). Die vegetativen Symptome der Wechseljahre entstehen durch Veränderungen im Bereich des vegetativen Nervensystems: Das vegetative Nervensystem regelt lebenserhaltende Funktionen wie Atmung, Verdauung, Stoffwechsel und Wasserhaushalt. Für die Veränderungen im Klimakterium ist vor allem der Östrogenmangel verantwortlich: Er macht das vegetative Nervensystem leichter erregbar.

Im weiteren Verlauf der Wechseljahre können als zusätzliche Symptome zum Beispiel Veränderungen an den Geschlechtsorganen hinzukommen. Der Grund: Der für die Wechseljahre typische Östrogenmangel führt auf Dauer auch zu körperlichen Veränderungen. Besonders die Gebärmutter (Uterus), die Scheide (Vagina), die Vulva und die Brustdrüsen bilden sich in den Wechseljahren zurück beziehungsweise beginnen zu schrumpfen. Außerdem verändern sich im Klimakterium Haut und Schleimhäute (u.a. von Vulva und Scheide) bei der Frau: Die betroffene Haut wird dünner und weniger elastisch. Als Folge kann es zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) kommen.

Außerdem treten im Verlauf der Wechseljahre oft folgende Symptome auf:

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