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Wechseljahre (Klimakterium): Definition

Veröffentlicht von: Carolin Grob (30. August 2013)

Die Wechseljahre – auch Klimakterium genannt – stellen per Definition die gesamte Übergangsphase vom Ende der vollen Geschlechtsreife bis zum sogenannten Senium (Alter) der Frau dar. Diese Übergangsphase beginnt ein paar Jahre vor der letzten Regelblutung – der sogenannten Menopause. Durchschnittlich erstreckt sich das Klimakterium etwa über den Zeitraum vom 45. bis zum 70. Lebensjahr.

Menopause

Die Wechseljahre verlaufen in verschiedenen, einander überlappenden Phasen. Deren Bezeichnungen geben das zeitliche Verhältnis zur letzten Regelblutung (der sog. Menopause) an – "prä" heißt vor der letzten Regelblutung, "post" danach und "peri" bezeichnet den Zeitraum um die Menopause herum:

  • Prämenopause: Die Prämenopause bezeichnet den Zeitraum von 2 bis 7 Jahren vor der Menopause. Die Regelblutungen werden unregelmäßig, es treten unter Umständen leichte Wechseljahresbeschwerden auf.
  • Menopause: Die Menopause ist die letzte spontan von den Eierstöcken gesteuerte Menstruationsblutung, nach der keine weitere Blutung mehr erfolgt. Sie findet durchschnittlich im Alter von 51 Jahren statt.
  • Postmenopause: Die Postmenopause ist der Zeitraum nach der Menopause. Die Postmenopause dauert etwa 10 bis 15 Jahre und endet mit dem Eintritt ins sogenannte Senium (Alter) etwa im 70. Lebensjahr.
  • Perimenopause: Die Perimenopause umschreibt den Zeitraum von etwa 2 Jahren vor und nach der Menopause, also im Allgemeinen etwa zwischen dem 49. und 53. Lebensjahr.

Durchschnittlich dauert das Klimakterium etwa 10 bis 15 Jahre. In den verschiedenen Übergangsphasen der Wechseljahre verändert sich der Hormonspiegel der weiblichen Geschlechtshormone stetig. Dies kann zu Beschwerden führen, die man unter dem Begriff klimakterisches Syndrom zusammenfasst.






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