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Walker-Warburg-Syndrom (WWS)

Walker-Warburg-Syndrom (WWS): Definition

Stand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das Walker-Warburg-Syndrom (kurz WWS) ist eine Erbkrankheit und gehört zu den sogenannten Lissenzephalien. Lissenzephalien (griech. von "lissos" = glatt) zeichnen sich durch eine gestörte Nervenentwicklung im Gehirn aus – dadurch erscheint die Hirnrinde der betroffenen Kinder glatt anstatt gefurcht.

Viele am Walker-Warburg-Syndrom erkrankte Kinder werden bereits tot geboren oder sterben in den ersten Lebenswochen. Einige der Lebendgeborenen benötigt sofort nach der Geburt eine künstliche Beatmung. Viele Kinder kommen mit einem Hydrocephalus – umgangssprachlich oft Wasserkopf genannt – zur Welt.

Häufig treten Lippen-Kiefer-Gaumenspalten auf. Weitere Symptome sind schwere Störungen der Augen und Fehlbildungen des Kleinhirns.

Häufigkeit

Das Walker-Warburg-Syndrom ist eine sehr seltene Erbkrankheit. Nur etwa eines von circa 30.000 bis 50.000 Neugeborenen hat das Walker-Warburg-Syndrom.

Weiterlesen: Walker-Warburg-Syndrom (WWS): Ursachen

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