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Wadenkrämpfe: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. September 2014)

Wenn Wadenkrämpfe häufiger auftreten, ist eine Diagnose durch den Arzt ratsam, um die Ursache zu ermitteln und gezielt behandeln zu können. Den eigentlichen Wadenkrampf zu diagnostizieren, gelingt meist anhand der typischen Beschwerden.

Um die Wadenkrämpfe beurteilen zu können, ist zunächst eine gründliche Befragung (sog. Anamnese) nötig: Hierbei ist es von besonderem Interesse,

  • in welchen Situationen es zum Krampf in der Wade kommt,
  • ob man zurzeit Medikamente einnimmt und
  • ob Wadenkrämpfe in der Familie häufiger vorkommen.

Um der Ursache für die Wadenkrämpfe weiter auf den Grund zu gehen, kann der Arzt anschließend mithilfe einer Blutuntersuchung die Elektrolytwerte (wie Kalzium, Magnesium) sowie Blutzucker, Schilddrüsenhormone, Nierenwerte oder Leberwerte bestimmen lassen. Auch eine körperliche Untersuchung ist bei Wadenkrämpfen Teil der Diagnose: Ergeben sich hierbei Hinweise auf eine beeinträchtigte Nervenfunktion, sind diese weiter abzuklären.

Besteht der Verdacht, dass die häufigen Wadenkrämpfe durch ein erkranktes Gefäß bedingt sind, sind neben entsprechenden körperlichen Untersuchungen auch Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen nötig. Legen Vorerkrankungen und weitere Beschwerden nahe, dass eine Nervenerkrankung (Polyneuropathie) für die Wadenkrämpfe verantwortlich ist, nimmt ein Facharzt für Erkrankungen des Nervensystems (Neurologe) die weitere Untersuchung und anschließende Behandlung vor.

Jedoch steckt nicht immer ein Krampf hinter plötzlichen Schmerzen in der Wade: So können zum Beispiel eine Thrombose oder Muskelverletzungen ähnliche Symptome wie Wadenkrämpfe hervorrufen. Dies ist bei der Diagnose zu bedenken: Wenn also ein scheinbarer Wadenkrampf vorbei ist, die Wadenschmerzen danach aber länger anhalten, ist es wichtig, andere Ursachen für die Schmerzen auszuschließen.






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