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Wadenkrämpfe: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. Juni 2013)

Wenn Wadenkrämpfe häufiger auftreten, ist eine Diagnose durch den Arzt ratsam, um die Ursache zu ermitteln und gezielt behandeln zu können. Den eigentlichen Wadenkrampf zu diagnostizieren, gelingt meist anhand der typischen Beschwerden.

Bei Wadenkrämpfen ist es von besonderem Interesse, in welchen Situationen es zum Krampf in der Wade kommt. Weitere wichtige Fragen sind, ob man zurzeit Medikamente einnimmt und ob Wadenkrämpfe in der Familie häufiger vorkommen. Zur Diagnose kann auch eine Blutuntersuchung gehören, um die Elektrolytwerte (wie Kalzium, Magnesium) sowie Blutzucker, Schilddrüsenhormone, Nierenwerte oder Leberwerte zu bestimmen. Ergibt eine körperliche Untersuchung Hinweise auf eine beeinträchtigte Nervenfunktion, sind diese weiter abzuklären.

Besteht der Verdacht, dass die häufigen Wadenkrämpfe durch ein erkranktes Gefäß bedingt sind, erfolgen zur Diagnose körperliche Untersuchungen sowie Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen. Legen Vorerkrankungen und weitere Beschwerden nahe, dass eine Nervenerkrankung (Polyneuropathie) für die Wadenkrämpfe verantwortlich ist, nimmt ein Neurologe die weitere Untersuchung und anschließende Behandlung vor.

Nicht immer steckt jedoch ein Krampf hinter plötzlichen Schmerzen in der Wade: So können zum Beispiel eine Thrombose oder Muskelverletzungen ähnliche Symptome wie Wadenkrämpfe hervorrufen. Dies ist bei der Diagnose zu bedenken: Wenn also ein scheinbarer Wadenkrampf vorbei ist, die Schmerzen in den Waden danach aber länger anhalten, ist es wichtig, andere Ursachen für die Schmerzen auszuschließen.






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