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Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe: Definition

Stand: 15. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Wadenkrämpfe sind Muskelkrämpfe, bei denen sich ein einzelner Wadenmuskel oder eine Muskelgruppe der Waden unwillkürlich schmerzhaft zusammenzieht (kontrahiert), ohne sich wieder zu entspannen. Diese Krämpfe in der Wade betreffen meist ausschließlich die Wadenmuskeln, können sich aber auch auf jene Muskeln ausbreiten, die für die Beugung der Zehen verantwortlich sind. Bei einem Krampf in der Wade dauert das Zusammenziehen (Muskelkontraktion) Sekunden bis Minuten an und löst sich danach normalerweise von selbst. Während des Wadenkrampfs verhärten sich die betroffenen Muskeln fühlbar.

Früher bezeichnete man den Wadenkrampf auch als Krampus-Syndrom. Wadenkrämpfe kann man vereinfacht in drei verschiedene Arten unterteilen:

  • gelegentliche Wadenkrämpfe, die unvermittelt auftreten (ähnlich wie ein Schluckauf)
  • Wadenkrämpfe, die ein Warnzeichen für eine zugrunde liegende Erkrankung sind
  • Wadenkrämpfe, die auftreten, wenn der Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist

Häufigkeit

Etwa 40 Prozent der Deutschen haben zumindest gelegentlich Wadenkrämpfe. Besonders in den Sommermonaten treten sie mit zunehmender Häufigkeit auf.

Weiterlesen: Wadenkrämpfe: Ursachen

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