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Wachstumshormonmangel

Wachstumshormonmangel: Diagnose

Stand: 14. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Um einen Wachstumshormonmangel festzustellen, misst der Arzt zuerst die genaue Körperlänge des Kindes und trägt den Wert in eine Längenwachstumskurve ein. Zur Diagnose vergleicht er anhand dieser Kurve die individuelle Größe des Kindes mit dem Altersdurchschnitt. Bei einem Wachstumshormonmangel ist die Größe typischerweise weit unter einem gewissen Durchschnittswert für Kinder des jeweiligen Alters. Um den Entwicklungsstand des Kindes besser beurteilen zu können, fragt der Arzt die Eltern, bis sich das Kind bisher körperlich entwickelt hat. Auch das Essverhalten, Vorerkrankungen und weitere Beschwerden sind wichtig. Um etwas über die genetische Voraussetzung des kindlichen Wachstums zu erfahren, fragt der Arzt auch nach der körperlichen Entwicklung der Eltern, zum Beispiel:

  • Wie groß sind die Eltern?
  • Wie groß und wie schwer waren sie als Kinder?
  • Wann kamen sie jeweils in die Pubertät?
  • In welchem Alter hatten die Elternteile jeweils ihr Wachstum abgeschlossen?

Durch eine umfassende körperliche Untersuchung und Befragung sammelt der Arzt bereits wichtige Hinweise auf die mögliche Ursache für die Wachstumsstörung.

Eine Röntgenaufnahme der Hand bietet Hinweise auf den Entwicklungsstand der Knochen und welches Maß an Wachstum noch zu erwarten ist.

Weiterlesen: Wachstumshormonmangel: Diagnose – Messung des Bindungsproteins

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