Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Wachstumshormonmangel > Definition

Wachstumshormonmangel

Wachstumshormonmangel: Definition

Stand: 14. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einem Wachstumshormonmangel produziert die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) keine oder zu wenig Wachstumshormone.

Die Hirnanhangdrüse ist ein etwa kirschgroßes Organ an der Unterseite des Gehirns. Sie bildet eine Reihe von wichtigen Hormonen und wirkt so auf zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper ein. Die Hypophyse produziert auch das Wachstumshormon und gibt dieses in den Blutkreislauf ab. Schüttet sie zu wenig dieses Hormons aus, stagniert das Wachstum und das Kind entwickelt sich in Körperlänge und Gewicht langsamer als Gleichaltrige.

Die Ausschüttung des Hormons kann bei einem Wachstumshormonmangel entweder vollständig oder teilweise gestört sein. Abhängig vom Ausmaß der Störung, bleibt das Kind mehr oder weniger in seinem "normalen", genetisch vorbestimmten Wachstum zurück. Eine besondere Form des Wachstumshormonmangels ist der sogenannte Laron-Zwergwuchs. Hier haben die Erkrankten zwar Wachstumshormone im Blut, jedoch ist der passende Rezeptor im Körper defekt: Das Hormon kann nicht wirken, die Kinder bleiben klein.

Häufigkeit

Die Häufigkeit für einen Wachstumshormonmangel wird mit etwa 1 von 4.000 bis 1 von 30.000 Menschen angegeben.

Weiterlesen: Wachstumshormonmangel: Ursachen

Das könnte Sie auch interessieren

Krankheitsgebiete

Krankheitsgebiete

Von A wie Allergien bis Z wie Zahnerkrankungen – hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.