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Forenexperte: Dirk Glöckner
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VulvaveränderungenVulvaveränderungen: TherapieStand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Vulvaveränderungen hängt die Therapie vom ursächlichen Krankheitsbild ab. VulvitisBei entzündlichen Vulvaveränderungen (Vulvitis) richtet sich die Therapie nach dem Erreger der Erkrankung. Vor allem örtlich wirksame Maßnahmen wie Sitzbäder, Salben und Vaginalzäpfchen, die sich speziell gegen den jeweiligen Erreger richten und gleichzeitig die Entzündung abklingen lassen, sind bei bakteriell hervorgerufenen Vulvaveränderungen zur Therapie geeignet. Gegen ausgeprägten Juckreiz helfen juckreiz- und schmerzlindernde Salben. Seifen und Deodorantien sollte man – auch vorbeugend – bei der Intimhygiene vermeiden, um eine Vulvitis nicht zu verstärken. Crauroris vulvaeBei der Crauroris vulvae (Vulvadystrophie) als Ursache der Vulvaveränderungen besteht die Therapie in der lokalen Anwendung von kortisonhaltigen und testosteron-, östrogen- oder progesteronhaltigen Cremes oder Salben. Ulcus vulvae acutum LipschützGehen die Vulvaveränderungen auf einen Ulcus vulvae acutum Lipschütz zurück, umfasst die Therapie neben Bettruhe vor allem die Einnahme von Antibiotika und entzündungshemmenden Medikamenten. Um die Beschwerden zu lindern, können bei dieser Form der Vulvaveränderungen zur Ergänzung der Therapie auch Sitzbäder und schmerzlindernde Salben sinnvoll sein. VulvaverletzungenBei Vulvaveränderungen durch Verletzungen besteht die Therapie vor allem aus örtlichen Maßnahmen. Je nach Größe und Ausdehnung des Blutergusses (Hämatom) eignen sich zum Beispiel ein Druckverband oder Kälteanwendungen – unter Umständen ist aber auch ein kleiner chirurgischer Eingriff nötig. Kommt es nach einer offenen Verletzung zur Bildung von Narben, können diese Beschwerden beim Sitzen oder beim Geschlechtsverkehr hervorrufen. Eine operative Behandlung dieser Narben kann die Symptome der Vulvaveränderungen lindern und kommt damit ebenfalls als Therapie infrage. ZystenObwohl Vulvaveränderungen durch vulväre Zysten zwar meist harmlos sind, empfehlen Frauenärzte eine chirurgische Therapie, um die verstopften Drüsengänge wieder freizulegen. Dadurch ist es möglich, die Ursache der Vulvaveränderungen mit der Therapie zu beheben. Gutartige VulvatumorenGutartige Vulvatumoren als Vulvaveränderungen bedürfen einer operativen Therapie, da sie sich zu bösartigen Tumoren (Vulvakrebs) entwickeln können. Weiterlesen: Vulvaveränderungen: Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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