Vulvakarzinom (Vulvakrebs): Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. Mai 2016)

Beim HPV-verursachten Vulvakrebs ist Vorbeugen möglich: Eine Infektion mit HPV – genauer gesagt den humanen Papillomaviren 16 und 18 – gilt als Risikofaktor für Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Seit mehreren Jahren stehen Impfstoffe gegen diese Viren zur Verfügung. Eine solche HPV-Schutzimpfung ist für Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen, um vornehmlich das Risiko für Gebärmutterhalskrebs zu senken. Wird eine HPV-Infektion verhindert, fällt damit auch ein Risikofaktor für Vulvakrebs weg.

Auch, wenn Sie sich gegen HPV haben impfen lassen, sollten Sie dennoch an den regulären Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilnehmen.

Bei Beschwerden sollen Frauen nicht zögern, unverzüglich einen Gynäkologen aufzusuchen, da die Heilungsaussichten umso besser sind, je früher man ein Vulvakarzinom erkennt. Jeder Frau sind die gesetzlichen gynäkologischen Krebsvorsorgeuntersuchungen deshalb anzuraten.

Liegen Risikoerkrankungen wie Leukoplakie oder Lichen sclerosus der weiblichen Geschlechtsorgane vor, sollte der Arzt die betroffenen Hautstellen sorgfältig beobachten und regelmäßig untersuchen.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst