Vulvakarzinom (Vulvakrebs): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. Mai 2016)

Die Bezeichnung Vulvakarzinom leitet sich vom lateinischen vulva (weibliche Scham) und karkinos, dem griechischen Wort für Krebs, ab. Der Vulvakrebs ist per Definition ein bösartiger Tumor der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane. In den meisten Fällen sind die großen Schamlippen betroffen, seltener die kleinen Schamlippen und die Klitorisregion.

Der Begriff Vulvakrebs wird oft als Oberbegriff für eine Vielzahl von Tumoren verwendet, die von verschiedenen Zellen der Vulva ausgehen. Circa 90 von 100 bösartigen (malignen) Vulvatumoren sind sogenannte Plattenepithelkarzinome. Sie entwickeln sich aus der obersten Schicht der Schleimhautzellen. Bei den restlichen 10 von 100 Tumoren handelt es sich um

Häufigkeit

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der neu-diagnostizierten Vulvakarzinome angestiegen. Im Jahr 2012 erkrankten in Deutschland rund 3.190 Frauen an einem Vulvakarzinom – zehn Jahre zuvor waren es noch weniger als die Hälfte. Auch die Sterberaten sind ansteigend.

Betroffen sind überwiegend ältere Frauen: Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 72 Jahren.


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