Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Juni 2015)

Ein vorzeitiger Samenerguss (vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox) kann angeboren sein, also schon seit Beginn der ersten sexuellen Erfahrungen in der Pubertät bestehen, oder erst später im Lauf des Lebens auftreten (erworbene Form). Der angeborenen Form können körperliche Störungen zugrunde liegen, die erworbene Form beruht eher auf psychischen Ursachen. Letztere tritt oft zeitgleich mit einer Erektionsstörung (erektilen Impotenz) auf oder entsteht infolge eines verminderten sexuellen Verlangens (sog. Appetenzminderung).

Vielen Männern gelingt es, den vorzeitigen Samenerguss in den Griff zu bekommen. Oft hilft häufiges Masturbieren, um die Erregbarkeit für sexuelle Reize zu reduzieren und die Körperwahrnehmung zu verbessern. Hilfreich ist es auch, offen mit der Partnerin zu sprechen. Auch wenn der Mann selbst es so empfindet, dass er zu früh zum Orgasmus kommt, kann es durchaus sein, dass dies seine Partnerin nicht stört.


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