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Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Mai 2014)

Ein vorzeitiger Samenerguss (vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox) bedarf nicht unbedingt einer Therapie. Wenn der Leidensdruck jedoch groß ist, kann eine Behandlung hilfreich sein. Zur Therapie des frühzeitigen Samenergusses können je nach Ursache physische, medikamentöse oder psychotherapeutische Therapieansätze infrage kommen.

Bei manchen Männern mit vorzeitigem Samenerguss kann schon häufiges Masturbieren oder ein vor dem eigentlichen Geschlechtsakt vorangegangener Orgasmus bewirken, dass der Samenerguss sich verzögert. Auch mithilfe bestimmter Techniken, wie der Stopp-Start-Methode und der Squeeze-Methode können Betroffene lernen, wie sie den Zeitpunkt der Ejakulation besser wahrnehmen und steuern können.

Psychotherapeutische Methoden

Zur psychotherapeutischen Behandlung bei vorzeitigem Samenerguss gehören folgende Verfahren:

Dabei ist es von Vorteil, wenn sich auch die Partnerin an der Therapie beteiligt

Eine Psychotherapie kann dazu dienen, Ängste abzubauen und den Teufelskreis zwischen Angst und vorzeitigem Samenerguss zu durchbrechen. Außerdem kann die Therapie darauf abzielen Denk- und Verhaltensmuster zu ändern oder sexuellen Leistungsdruck zu mindern.

Ejakulation manuell verzögern

Es gibt einige Möglichkeiten, mit welchen der Mann eine Ejakulation manuell verzögern kann.

Stopp-Start-Methode

Durch die Stopp-Start-Methode soll der Mann lernen, seine Erregung besser zu steuern und somit die Ejakulation zu verzögern. Hierzu masturbiert der Mann und hält kurz vor der kritischen Schwelle (dem Unausweichlichkeitspunkt) inne, so lange, bis die Erregung nachlässt. Dann beginnt er von Neuem mit der Masturbation. Diesen Vorgang wiederholt er so lange, bis er den Zeitpunkt des Samenergusses besser kontrollieren kann.

Squeeze-Methode

Die sogenannte Squeeze-Methode ist eine Weiterführung der Stopp-Start-Übung und dient ebenfalls dazu, den Zeitpunkt der Ejakulation zu verzögern. Einerseits unterbricht der Mann den Sexualakt kurz vor dem Höhepunkt, um den Zeitpunkt des ungewollten Samenergusses genauer wahrzunehmen und ihn in der Folge besser beeinflussen zu können. Zusätzlich übt er mit dem Daumen Druck auf den Penis im Bereich der Eichel aus. Ziel ist es, die Blutmenge im Penis zu verringern und den Ejakulationsreflex zu unterbrechen, um so die Ejakulation zu verzögern.






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