Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Juni 2015)

Nur wenige Männer, die von einem vorzeitigen Samenerguss (vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox) betroffen sind, begeben sich in ärztliche Behandlung.

Der richtige Ansprechpartner kann etwa ein Urologe sein. Damit der Arzt die Diagnose stellen kann, wird er dem Mann zunächst einige Fragen stellen, so zum Beispiel:

  • zur sexuellen Entwicklung,
  • zu sexuellen Erfahrungen, die der Mann gemacht hat und
  • zum Verlauf der sexuellen Reaktion beim Betroffenen.

Darüber hinaus ermittelt der Arzt, ob Angst vor dem vorzeitigen Orgasmus als mögliche Ursache infrage kommt. In vielen Fällen kann die Krankengeschichte bereits viel über die Ursache des frühzeitigen Samenergusses aussagen, da sie Aufschluss über die innere Einstellung des Betroffenen gibt und sich dabei zeigen kann, wie er seinen Orgasmus erlebt. Diese Faktoren sind im Hinblick auf die Therapie besonders wichtig.

In der Regel diagnostiziert der Arzt den vorzeitigen Samenerguss dann, wenn zwischen dem Einführen des Penis in die Scheide und dem Samenerguss weniger als zwei Minuten liegen, der Mann den Zeitpunkt des Samenergusses nicht kontrollieren kann und die Partnerschaft dadurch beeinträchtigt wird.


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