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Viszerale Leishmaniose (Kala Azar)

Viszerale Leishmaniose (Kala Azar): Diagnose

Stand: 26. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer viszeralen Leishmaniose (Kala Azar) erfolgt die Diagnose durch Punktion von Knochenmark, Milz oder seltener auch Lymphknoten. Ist die Erkrankung jedoch weiter fortgeschritten, kann meist nicht punktiert werden, da durch einen Mangel an Blutplättchen eine erhöhte Blutungsneigung besteht. Die Diagnose lässt sich aber auch serologisch, also aus dem Blut, mit Methoden der Immunfluoreszenz oder ELISA-Techniken bestimmen.

Ein weiterer wichtiger Test, um bei Kala Azar die richtige Diagnose zu stellen, ist die sogenannte Leishmaninreaktion. Sie gehört nicht direkt zu den Diagnoseverfahren, sondern zeigt den individuellen Immunstatus, ähnlich der Tuberkulinreaktion. Bei diesem Test wird eine Lösung mit Antigenen von angezüchteten Leishmanien in die Haut injiziert. Innerhalb von 48 bis 72 Stunden bildet sich an der Injektionsstelle eine Rötung und Schwellung von mindestens fünf Millimetern Durchmesser. Diese Reaktion zeigt sich erst nach der Behandlung einer Leishmaniose.

Weiterlesen: Viszerale Leishmaniose (Kala Azar): Therapie

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