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Verstopfung (Obstipation)Verstopfung (Obstipation): DiagnoseStand: 6. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Verstopfung (Obstipation) erfolgt zur Diagnose zunächst eine gründliche Befragung und eine körperliche Untersuchung der Betroffenen, gefolgt von Blut- und Stuhluntersuchungen:
Falls es bei einer Verstopfung nicht gelingt, die Symptome zunächst durch Ballaststoffe zu lindern, sind zur Diagnose weitere Untersuchungen nötig, um Ort und Ursache der Obstipation zu finden: DarmspiegelungBei einer Verstopfung (Obstipation) ist zur weiterführenden Diagnose die Darmspiegelung (Koloskopie) geeignet: Dabei liefert ein in den Dickdarm eingeführtes Endoskop Bilder von dessen Innenwand. So kann der Arzt feststellen, ob eine entzündliche Erkrankung oder eine krankhafte Veränderung der Dickdarmwand die Verstopfung hervorruft. Ist eine Darmspiegelung nicht möglich, können stattdessen Ultraschall- und Röntgenaufnahmen erfolgen. Hinton-TestBei einer Verstopfung (Obstipation) kann zur Diagnose auch ein sogenannter Hinton-Test beitragen: Mit diesem Test ist es möglich, die Verweildauer des Stuhls zu bestimmen und festzustellen, wo genau die Verstopfung sitzt – im Dickdarm selbst oder im Bereich des Enddarms, der möglicherweise blockiert ist. Dazu schlucken die Betroffenen an sechs aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine Kapsel (jede Kapsel enthält mehrere Marker, die bei einer Röntgenuntersuchung sichtbar sind). Am siebten Tag erfolgt dann eine Röntgenaufnahme des Bauchs. Ergibt der Hinton-Test eine Verweildauer von mehr als 60 Stunden, ist für die Verstopfung wahrscheinlich ein träger Dickdarm verantwortlich. Bei einer trotz Verstopfungssymptomen durchschnittlichen Verweildauer (30 bis 40 Stunden) liegt das Problem wahrscheinlich in einem blockierten Enddarm. In dem Fall lautet die Diagnose "Entleerungsstörung". Weiterlesen: Verstopfung (Obstipation): Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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