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Vermännlichung (Androgenisierung)ForumGynäkologie
Forenexperte: Dirk Glöckner
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Vermännlichung (Androgenisierung)Stand: 6. Juli 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Als Vermännlichung (Androgenisierung) bezeichnet man typisch männliche Veränderungen bei einer Frau als Folge einer vermehrten Wirkung männlicher Hormone (den Androgenen). Mögliche Ursachen für eine Vermännlichung sind unter anderem:
Die Beschwerden, die bei einer Vermännlichung auftreten, fasst man auch unter dem Begriff Virilisierung oder Maskulinisierung zusammen. Dazu zählen beispielsweise ein männlicher Behaarungstyp oder eine tiefere Stimme. Für die Diagnose einer Androgenisierung befragt und untersucht der Arzt die Betroffene zum einen, zum anderen bestimmt er die Hormonwerte im Blut. Auch bildgebende Verfahren wie Ultraschall, CT oder MRT können zum Einsatz kommen. Die Therapie variiert abhängig davon, welche Ursache der Androgenisierung zugrunde liegt und wie stark die Veränderungen ausgeprägt sind. Liegt ein hormonproduzierender Tumor vor, wird dieser in der Regel operativ entfernt. Daneben setzen Mediziner häufig Hormone in der Therapie ein, welche die Bildung oder die Wirkung der Androgene hemmen. Meist handelt es sich um langwierige Krankheitsverläufe – eine Therapie ist deshalb in der Regel über mehrere Jahre erforderlich. Weiterlesen: Vermännlichung (Androgenisierung): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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