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Vermännlichung (Androgenisierung)VermännlichungForumGynäkologie
Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren Vermännlichung: Diagnose(Stand: 15. April 2008) Die Diagnose einer Vermännlichung (Androgenisierung) wird nach der Befragung (Anamnese) und der körperlichen Untersuchung gestellt. Beides erfasst und dokumentiert die Androgenisierungserscheinungen und gibt erste Hinweise auf die mögliche Ursache. Um die genaue Ursache der Vermännlichung zu finden, sind Labortests nötig. Mit ihnen bestimmt man die Konzentration verschiedener Hormone (Androgene, Hypophysen- oder Nebennierenrindenhormone). Außerdem gibt es viele Funktionstests, mit denen man prüft, wie die Zielorgane und die Steuerungskreise funktionieren. Wichtige Funktionstests sind zum Beispiel der Metopiron-Test, der ACTH-Stimulationstest oder der Dexamethason-Kurzzeittest. Wenn der Verdacht auf einen Tumor der Nebennierenrinde, der Eierstöcke oder der Hypophyse besteht, werden außerdem bildgebende Verfahren eingesetzt. Für die Bauchhöhle sind dies in erster Linie die Sonographie und die Computertomographie (CT), für den Kopf, zur Untersuchung der Hypophyse, ist die Magnetresonanztomographie (MRT) häufig besser geeignet. Wenn trotzdem die Ursache der Vermännlichung nicht eindeutig geklärt wurde, kann manchmal die gezielte Hormonbestimmung aus Venenblut der Nebennieren oder Eierstöcke weiterhelfen. In seltenen Fällen kann erst eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) endgültig einen Tumor nachweisen beziehungsweise ausschließen. Weiterlesen: Vermännlichung: Therapie Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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