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Stand: 29. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Verbrennung und Verbrühung richten sich Verlauf und Prognose unter anderem danach, wie schwer die verletzten Stellen geschädigt sind und wie viel Haut betroffen ist. Grundsätzlich gilt: Jede Verbrennung – vor allem von mehr als zehn Prozent der Körperoberfläche – stellt eine schwere Schädigung des Organismus dar. Ohne den heutigen medizinischen Fortschritt könnten viele Verbrennungsopfer nicht oder nur mit wesentlich schlechteren Ergebnissen überleben.
Nicht nur die Verbrennungstiefe ist entscheidend für die Prognose, sondern auch das Ausmaß der Verbrennung, das Alter des Betroffenen und eventuelle Vorerkrankungen. Letztere können den Heilungsprozess erheblich erschweren.
Das Überleben eines solchen Vorfalls hängt jedoch nicht nur vom medizinischen Fortschritt ab. Ist der Betroffene aus der akuten Behandlungsphase heraus, hängt die spätere Lebensqualität auch in entscheidendem Maße von seiner eigenen Aktivität ab. Der Lebenswille, die Mitarbeit in einer Physiotherapie sowie die Wiedereingliederung in sein soziales Umfeld spielen eine entscheidende Rolle.
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