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Stand: 29. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine mittelschwere bis schwere Verbrennung und Verbrühung erfordert eine sorgfältige Nachbehandlung. Bei beginnender Heilung genügen oft fettenden Salben – auf den Verband lässt sich dann verzichten. Meist heilen die Bereiche ohne Narbenbildung ab, allerdings können je nach Hauttyp Pigmentierungsunterschiede zurückbleiben. Die von einer Verbrennung Betroffenen sollten für sechs bis zwölf Monate intensive Sonneneinstrahlung vermeiden. Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor oder bedeckende Kleidung helfen ebenfalls, die UV-Bestrahlung einzuschränken.
Bei einer Verbrennung von Grad 2b, 3 oder 4 ist es nach einer Operation oftmals erforderlich, zur Nachbehandlung Kompressionswäsche zu tragen, um die Narbenbildung zu verringern. Auch spezielle Massagen wirken sich günstig auf eine geringe Narbenbildung aus.
Es ist wichtig, transplantierte Haut besonders sorgfältig zu pflegen. Tägliches Einfetten der Haut ist notwendig, da nur möglich ist die Hautzellen, nicht jedoch die zugehörigen Schweiß- oder Talgdrüsen zu transplantieren. Intensive Sonnenbestrahlung schädigt die operierten Areale – nach einer Verbrennung gilt es, intensive Sonneneinstrahlung zu meiden.
Haben sich Narben gebildet, die kosmetisch stören oder Gelenke in ihrer Funktion beeinträchtigen, ist eine Behandlung durch einen plastischen Chirurgen möglich. Schwerbrandverletzte können mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, welche Verfahren infrage kommen.
Zu den möglichen Verfahren zur Narbenreduktion zählen:
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