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Stand: 29. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Verbrennung beziehungsweise Verbrühung verursacht typische Symptome. Bei einer Verbrennung ersten Grades ist der betroffene Hautabschnitt gerötet und schmerzhaft. Es kann zu einer Schwellung kommen. Die Rötung ist auf eine vermehrte Durchblutung zurückzuführen. Wenn man mit einem Glasspatel auf das Gebiet drückt, verschwindet sie. Die oberste Epidermisschicht ist geschädigt. Ein Beispiel für eine typische Verbrennung ersten Grades ist der Sonnenbrand.
Bei einer Verbrennung zweiten Grades ist die Haut ebenfalls gerötet, geschwollen und schmerzt, zusätzlich treten allerdings Blasen als Symptom auf. Infolge der Hitzeeinwirkung sind Wände von Blutgefäßen geschädigt und Flüssigkeit tritt aus, die sich unterhalb der Epidermis sammelt und als Blase sichtbar wird. Je nach Dauer und Intensität der Hitzeeinwirkung teilen Experten Verbrennungen in die Grade 2a und 2b ein.
Bei der Verbrennung vom Grad 2a zeigen sich oft geschlossene Blasen. Reißt die Blasendecke ein, kann man einen nässenden Wundgrund erkennen, die Wundfläche ist feucht und glänzend. Der Wundgrund ist gerötet und schmerzempfindlich.
Bei der Verbrennung vom Grad 2b sind die Blasen zerrissen. Es zeigen sich ein weißlicher Untergrund, leicht raue Wundränder und eine Rötung, die auf Druck nur gering verblasst. Die Wundfläche glänzt weniger und die Schmerzintensität ist geringer.
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