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Vaskulitis (Gefäßentzündung)

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (14. April 2014)

Wenn ein Arzt von einer Vaskulitis spricht, ist damit eine Gefäßentzündung gemeint. Es können sowohl kleine als auch mittlere und große Blutgefäße entzündet sein. Die damit verbundenen Gefäßveränderungen können die Nährstoff- und Sauerstoffzufuhr zu bestimmten Organen einschränken – sodass diese Schaden nehmen. Vaskulitis ist nicht gleich Vaskulitis: Es gibt mehrere Formen von Gefäßentzündungen, die sich ganz unterschiedlich bemerkbar machen können.

"Die" Vaskulitis gibt es nicht: Der Begriff Vaskulitis ist ein Sammelbegriff für verschiedene Autoimmunerkrankungen, deren gemeinsames Merkmal entzündete Blutgefäße sind. Bei einer Autoimmunerkrankung richtet sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen.

Je nach Ursache unterscheiden Ärzte primäre und sekundäre Formen von Vaskulitis: Die sekundäre Vaskulitis entsteht als Folge von Medikamenten, Infektionen oder bestimmten Autoimmunkrankheiten.

Die primäre Vaskulitis ist dagegen eine eigenständige Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der entzündlich-rheumatischen Krankheiten. Die genauen Ursachen sind unklar.

Bei einer primären Vaskulitis können Blutgefäße jeder Größe entzündet sein. Dementsprechend teilen Ärzte primäre Gefäßentzündungen in drei Gruppen ein. Es gibt die

  • Vaskulitis großer Gefäße,
  • Vaskulitis mittlerer Gefäße und
  • Vaskulitis kleiner Gefäße.

So unterschiedlich die verschiedenen Formen einer Vaskulitis sind, so vielfältig können auch die Symptome sein. In fast allen Fällen leiden die Betroffenen aber unter allgemeinen Beschwerden wie:

Je nachdem, welche Gefäße entzündet sind und wie ausgeprägt die Vaskulitis ist, kommen weitere Symptome hinzu.

Bei Verdacht auf eine Vaskulitis wird der Arzt verschiedene Untersuchungen durchführen. So wird er zum Beispiel Blut abnehmen, eine Gewebeprobe untersuchen und die Gefäße im Röntgenbild darstellen.

Zur Therapie einer Vaskulitis kommen Medikamente zum Einsatz, die das Immunsystem unterdrücken, die sogenannten Immunsuppressiva. Wie die Behandlung im Einzelfall aussieht, hängt unter anderem davon ab, in welchem Ausmaß Organe beteiligt sind.






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