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Vaskulitis

Vaskulitis: Therapie

Stand: 21. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die gegen eine Vaskulitis zum Einsatz kommende Therapie ist von Einzelfall zu Einzelfall unterschiedlich: Welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist, hängt davon ab, in welchem Ausmaß Organe beteiligt sind und wie aktiv die Erkrankung ist.

Zur Vaskulitis-Therapie stehen viele Medikamente zur Verfügung, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva). Unverzichtbar bei der Vaskulitis-Behandlung sind vor allem:

  • Kortisonpräparate – schnell wirksam und zumindest als Begleittherapie unersetzlich
  • Cyclophosphamid – ein stark wirksames Immunsuppressivum aus der Gruppe der Alkylantien

In besonderen Fällen kann es sein, dass die normale Dosierung der Medikamente nicht ausreicht, um mögliche lebensgefährliche Verläufe einer Vaskulitis zu beherrschen. Hier können noch in Erprobung befindliche Formen der Vaskulitis-Therapie zum Einsatz kommen. Sie sind bei schweren Vaskulitiden (wie dem Morbus Behcet mit Lungengefäßbefall) in einzelnen Fällen sehr erfolgreich. Eine dieser Therapieformen ist die Hochdosis-Chemotherapie mit Stammzelltransplantation. Es ist jedoch ratsam, sich diesen Therapien nur in Zentren mit langjähriger Erfahrung in der Stammzelltransplantation zu unterziehen.

Weiterlesen: Vaskulitis: Verlauf

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