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Stand: 25. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Einer Unterkühlung (Hypothermie) können Sie ebenso wie Erfrierungen durch einfache Maßnahmen vorbeugen: durch Verhalten und Kleidung, die den Temperaturen angemessen sind. Dabei müssen Sie sich nicht den Spaß an den Winterfreuden nehmen lassen. Denken Sie jedoch stets daran, dass der Mensch die eisigen Regionen der Erde nur mithilfe entsprechender Kleidung und Anpassung der Lebensumstände erobern konnte. Voraussetzung hierfür waren Umsicht und ebenso ein entsprechendes Verhalten.
Kommt es trotz vorbeugender Maßnahmen zu einer Unterkühlung oder zu Erfrierungen, ist es wichtig, diese frühzeitig zu erkennen. Erwärmen Sie rechtzeitig die entsprechende Körperpartie vorsichtig – am besten am eigenen Körper: So können Sie Ihre Hände zum Beispiel an eine warme Körperpartie bringen (Achselhöhlen, Bauch oder Schritt) und beginnende Erfrierungen im Gesicht mit warmen Händen bedecken. Dies sollte an einem windgeschützten Ort geschehen. Aktive Bewegung, wie Gymnastik oder ein Bewegen der Extremitäten, ist in diesem Stadium hilfreich, da dies die Durchblutung fördert. Gleichzeitig ist daran zu denken, nasse Kleidungsstücke (z.B. Handschuhe) zu wechseln. Das sogenannte Zwiebelschalenprinzip, also mehrere Kleidungsstücke übereinander anzuziehen, hilft oft, Erfrierungen zu vermeiden. Beengende Riemen oder Schnallen sollten Sie lockern. Dies aber nur dann, wenn gleichzeitig keine allgemeine Unterkühlung vorliegt!
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