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Unterkühlung (Hypothermie) und Erfrierungen

Erfrierungen

Stand: 25. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Anders als die Unterkühlung (Hypothermie) ist bei Erfrierungen das Gewebe durch Kälte nur örtlich geschädigt. Besonders von Erfrierungen betroffen sind Körperteile, die weiter vom Rumpf – also von den zentralen Organen – entfernt sind (sog. Akren), wie Zehen, Finger, Ohren und Nase.

Erfrierungen entstehen häufig infolge einer Unterkühlung: Durch die Hypothermie ziehen sich die Blutgefäße dieser Körperteile zusammen, um den inneren Organen ausreichend Blut zur Verfügung zu stellen. Nachfolgend kommt es in den minderversorgten Bereichen durch die verringerte Sauerstoffzufuhr zu unterschiedlich schweren Gewebeschädigungen. Dies wiederum führt dazu, dass Wasser aus den Blutgefäßen in das umliegende Gewebe eindringt und hier zu Schwellungen führt: Es bilden sich Ödeme. Durch den daraus entstehenden Wassermangel wiederum verdickt das Blut bis hin zur Verklumpung, was sich als weitere rote Schwellung mit Blässe im umliegenden Gewebe äußert.

Kälteverbrennung

Erfrierungen sind nicht immer die Folge einer Unterkühlung (Hypothermie) – zuweilen kommt es zu einer besonderen Form der Erfrierung: der Kälteverbrennung. Kälteverbrennungen entstehen durch plötzlichen, kurzen Kontakt mit extrem kalten Gegenständen und haben eine ähnliche Auswirkung wie eine echte Verbrennung.

Weiterlesen: Unterkühlung (Hypothermie) und Erfrierungen: Definition – Kälteidiotie

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