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Unfruchtbarkeit (Infertilität, Sterilität): Homologe Insemination

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Mai 2013)

Trotz bestehender Unfruchtbarkeit (Infertilität, Sterilität) kann man oft mithilfe einer bestimmten Therapie eine Schwangerschaft herbeiführen: durch die sogenannte homologe Insemination. Der Begriff Insemination bedeutet so viel wie "Einsetzen von Samenzellen". Bei der homologen Insemination bringt der Arzt den Samen des Mannes künstlich (also ohne Geschlechtsverkehr) in den Körper der Frau ein. Das bedeutet: Ein durch homologe Insemination gezeugtes Kind ist das leibliche Kind beider Partner. Ein Erfolg dieser Behandlung ist in etwa 5 bis 10 Prozent der Fälle zu erzielen. Dabei sind verschieden Vorgehensweisen möglich:

  • Intracervicale Insemination (ICI): Der Arzt spritzt den Samen in den Gebärmutterhals.
  • Intrauterine Insemination (IUI): Der Arzt setzt die zuvor im Labor aufbereiteten Samenzellen direkt in die Gebärmutter ein.
  • Intratubale Insemination (ITI): Der Arzt setzt die zuvor im Labor aufbereiteten Samenzellen direkt in die Eileiter ein.

Bei einer Unfruchtbarkeit ist zur Therapie die künstliche Befruchtung durch homologe Insemination vor allem dann angebracht, wenn der Samen des Mannes für eine normale Befruchtung nicht in genügender Anzahl vorhanden ist und/oder nicht beweglich genug ist. Der Vorteil der künstlichen Samenübertragung bei Infertilität des Mannes besteht darin, dass mehr Samenzellen schneller zur Eizelle gelangen als beim Geschlechtsverkehr.






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