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Übersäuerung (Azidose)
Übersäuerung (Azidose)Übersäuerung (Azidose): DefinitionStand: 31. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine Übersäuerung (Azidose) besteht per Definition, wenn der Säure-Basen-Haushalt des Körpers so gestört ist, dass der pH-Wert im Blut unter 7,36 sinkt. Das Gegenstück zur Übersäuerung beziehungsweise Azidose bildet die sogenannte Alkalose, bei welcher der pH-Wert im Blut über 7,44 liegt. Normalerweise liegt im Blut ein mehr oder weniger gleichbleibender pH-Wert zwischen 7,36 und 7,44 vor. Dafür sorgen verschiedene Puffersysteme, die – wenn im Körper plötzlich Säuren oder Basen anfallen – den Säure-Basen-Haushalt ausgleichen und so die Entstehung einer Azidose oder Alkalose verhindern:
Die Energie, die der Körper benötigt, um zu funktionieren, erhält er über die Nahrung. Verschiedene Stoffwechselvorgänge machen die Energie für Muskeln und Organe nutzbar. Im Laufe des Stoffwechsels fallen außerdem Abfallprodukte an, die der Körper über Nieren, Leber, Haut, Lunge und Darm ausscheidet. Saure Stoffwechselabfallprodukte scheidet der Körper über die Niere oder durch Abatmung aus. Eine Störung dieser Regulierung (z.B. infolge einer Lungen- oder Nierenfunktionsstörung) führt zu einem Säureüberschuss beziehungsweise einer Übersäuerung im Körper. Weiterlesen: Übersäuerung (Azidose): Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
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