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Stand: 11. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Der nächtliche Sauerstoffmangel bei einer Schlafapnoe (Schlafapnoesyndrom) führt in der Lunge zu Gefäßverengungen und nachfolgend zur Erhöhung des pulmonalen Widerstands. Letztendlich kommt es zur Rechtsherzvergrößerung und Rechtherzschwäche, dem sogenannten Cor pulmonale. Klinisch zeigt sich ein Cor pulmonale anfangs mit schnellem Herzschlag sowie Luftnot erst unter Belastung, dann auch in Ruhephasen. Später kommen eine Vergrößerung der Leber und Ödeme (Wasseransammlungen) in den Beinen hinzu.
Die obstruktive Schlafapnoe ist, unabhängig von Alter, Körpergewicht und bestehenden Stoffwechselerkrankungen, mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden. Unbehandelt ist die durchschnittliche Sterblichkeitsrate bei einer Schlafapnoe mit einem Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) von über 30 pro Stunde deutlich erhöht: Auf einen Zeitraum von acht Jahren bezogen (8-Jahres-Mortalitätsrate), sterben bis zu 40 Prozent der Betroffenen.
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