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Stand: 29. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die kombinierte Therapie aus Medikamenten und die operative Beseitigung der Engstelle in den Koronargefäßen können die koronare Herzkrankheit (KHK) stoppen und die Prognose verbessern – den Betroffenen werden dadurch viele Jahre beschwerdefreies Leben ermöglicht. Hauptsächlich kommt es jedoch darauf an, die Ursache der KHK, also die Arterienverkalkung (Arteriosklerose), aufzuhalten. Hierzu kann jeder selbst aktiv beitragen:
Je schwerer und häufiger die Angina-pectoris-Anfälle sind, desto höher ist das Risiko eines Herzinfarkts. Wenn sich aufgrund der Herzmuskelschädigung eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) entwickelt, ist dies für den weiteren Verlauf der Erkrankung nachteilig.
Wer eine koronare Herzerkrankung nicht behandeln lässt, riskiert mitunter sein Leben. Die Prognose hängt unter anderem davon ab, wie viele Engstellen bestehen und wo genau diese liegen. Ohne jede Behandlung versterben pro Jahr bei einer Ein-Gefäßerkrankung 3 bis 4 Prozent der Erkrankten, bei einer Zwei-Gefäßerkrankung 6 bis 8 Prozent und bei einer Drei-Gefäßerkrankung 10 bis 13 Prozent.
Die koronare Herzkrankheit (KHK) erfordert eine intensive Nachsorge: Bei einer KHK sind regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen notwendig, um die Risikofaktoren der Arteriosklerose dauerhaft auszuschalten. Dies gilt insbesondere für den Blutdruck, Blutzucker und die Blutfettwerte.Im Rahmen der regelmäßigen Untersuchung kann der Arzt – falls notwendig – die Dosierung der entsprechenden Medikamente anpassen und auch die Dosierung der Medikamente gegen die KHK überprüfen.
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