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Stand: 18. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder erhöhte Blutfettwerte (Hypertriglyzeridämie) stellen Risikofaktoren für die Entwicklung von Gallensteinen dar – sie bewirken veränderte Konzentrationen von Stoffwechselprodukten im Blut und somit auch in der Galle.
Eine cholesterinreiche Ernährung lässt den Cholesterinspiegel im Blut steigen und begünstigt so die Entstehung von cholesterinhaltigen Gallensteinen. Auch eine ballaststoffarme Ernährung erhöht das Risiko, dass Gallensteine auftreten. Sie bewirkt, dass die Nahrung lange im Darm verbleibt. Dadurch gelangen mehr Fette ins Blut und der Blutcholesterinspiegel steigt.
Auch eine extrem kalorienarme Ernährung und/oder eine schnelle Gewichtsabnahme begünstigen, dass Gallensteine entstehen. Künstliche (parenterale) Ernährung stellt einen weiteren Risikofaktor dar.
Übergewicht gilt heutzutage in den westlichen Industriestaaten als wichtigster Risikofaktor für Gallensteine. Meist ist gleichzeitig die Konzentration von Cholesterin im Blut erhöht und die aufgenommene Nahrung ballaststoffarm. Schon ein Übergewicht von etwa 20 Prozent verdoppelt das Risiko für die Entstehung von Gallensteinen.
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