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Arteriosklerose
Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung)Stand: 30. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Arteriosklerose (auch als Atherosklerose und im Volksmund als Arterienverkalkung bezeichnet) sind bestimmte Blutgefäße – die Arterien – verengt. Diese Gefäßverengung entsteht, wenn sich Blutfette, Blutgerinnsel, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden ablagern. Die Arteriosklerose-Entstehung beginnt bereits im Jugendalter; später können sich durch die Atherosklerose dann die Gefäße durch Wandauflagerungen (sog. atherosklerotische Plaques) verdicken. Arterienverkalkung kann alle Arterien im Körper betreffen und zu vielfältigen Folgeschäden führen. Die durch Arteriosklerose ausgelösten Symptome hängen davon ab, welche Arterien betroffen sind: Verengte Herzkranzgefäße beispielsweise können ein Engegefühl im Brustkorb oder linksseitige Brustschmerzen (sog. Angina pectoris) bis hin zu einem Herzinfarkt auslösen. Betrifft die Arterienverkalkung die Halsschlagader, kann sie einen Schlaganfall mit entsprechenden Anzeichen hervorrufen. Und verengte Becken- und Beinarterien verursachen eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) mit starken Muskelschmerzen nach kurzen Gehstrecken (sog. Schaufensterkrankheit). Auch Erektionsstörungen wie die erektile Impotenz können die Folge einer Arteriosklerose sein. In Deutschland sind durch Atherosklerose entstandene Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigsten Todesursachen. Durch eine gesunde Lebensweise lassen sich eine Arteriosklerose und ihre Folgen weitgehend verhindern: Die besten Maßnahmen zum Vorbeugen einer Arteriosklerose bestehen darin, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten, regelmäßig körperlich aktiv zu sein und Risikofaktoren zu verringern beziehungsweise auszuschalten. Als Risikofaktoren für die Entwicklung der Arteriosklerose gelten ein hoher Cholesterinspiegel (sog. Hypercholesterinämie), Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes mellitus sowie Übergewicht. Die vorbeugend wirksamen Maßnahmen sind auch zur Arteriosklerose-Behandlung empfehlenswert. Daneben kommen Medikamente gegen die Arterienverkalkung zum Einsatz, um die Ablagerungen an den Innenwänden der Gefäße zu stabilisieren oder die Bildung von Blutgerinnseln zu bremsen. Frühe Arteriosklerose-Schäden lassen sich sogar ganz heilen. Oft reichen konservative Maßnahmen gegen Atherosklerose aus; eine Operation kann manchmal notwendig sein, wenn die Gefäßveränderungen weit fortgeschritten sind und Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall drohen. Die operative Arteriosklerose-Therapie kann zum Beispiel darin bestehen, das verengte Gefäß zu erweitern (z.B. durch Ballondilatation) oder einen Bypass zu legen, um eine neue Verbindung für das verengte/verstopfte Gefäß zu schaffen. Weiterlesen: Arteriosklerose: Definition Das könnte Sie auch interessieren
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