Startseite > Krankheiten > Typhus, Paratyphus > Vorbeugen
Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Typhus können Sie – anders als Paratyphus – vorbeugen, indem Sie sich impfen lassen: Die aktive Schutzimpfung mit einem oralen Impfstoff (Schluckimpfung), die auch als Reiseimpfung empfehlenswert ist, schützt mindestens ein Jahr vor Typhus beziehungsweise bewirkt einen leichteren Krankheitsverlauf. Neben dieser Schluckimpfung stehen auch Impfstoffe zur Verfügung, die man per Spritze verabreicht und die bis zu drei Jahre lang gegen Typhus wirken. Dann ist (falls erforderlich) eine Auffrischung nötig.
Wenn Sie nicht gegen Typhus geimpft sind, können Sie dennoch eine Infektion durch bestimmte Verhaltensregeln weitgehend verhindern. Gleiches gilt für den Paratyphus. Die folgenden Maßnahmen zum Vorbeugen einer Infektion sind vor allem bei Aufenthalten in einem der typischen Verbreitungsgebiete empfehlenswert:
Auch der Gesetzgeber hat Maßnahmen erlassen, die bei einem Ausbruch von Typhus oder Paratyphus deren Ausbreitung vorbeugen sollen: Typhus und Paratyphus gehören nach dem Infektionsschutzgesetz zu den meldepflichtigen Infektionserkrankungen. Zu melden sind der Krankheitsverdacht, die Erkrankung selbst, der Tod sowie gesunde Dauerausscheider. Diese Dauerausscheider unterliegen der regelmäßigen Überwachung durch die Gesundheitsbehörden und dürfen zum Beispiel nicht in der Lebensmittelindustrie arbeiten.
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